Was versteht man unter einem Bournout (Ausgebrannt sein)

von Tina von Gadomski – 13. März 2026

Burnout,
wenn nichts mehr geht

Burnout ist kein Zeichen von Schwäche, 
sondern ein Signal des Körpers und der Seele, dass es zu viel geworden ist. 
Oft trifft es Menschen, die über lange Zeit sehr engagiert sind, 
sehr viel leisten, Verantwortung tragen und dabei ihre eigenen Grenzen übersehen.

Burnout kann entstehen, wenn man:

zu lange zu viel arbeitet oder sich ständig unter Druck setzt,

Dinge tut, die man innerlich gar nicht (mehr) will,

keine Pausen, Erholung oder Freude im Alltag findet,

zu wenig Unterstützung, Anerkennung oder Sinn erlebt,

immer für andere da ist, aber sich selbst vergisst.

 

Typisch ist ein schleichender Prozess: 
Erst ist man müde, dann gereizt oder gleichgültig, irgendwann leer. 
Körper und Psyche protestieren, weil sie sich erschöpft und überfordert fühlen.

Manche Menschen werden immer stiller, andere immer aggresiver.

Burnout ist also ein Warnsignal,
ein Aufruf innezuhalten, loszulassen und neu zu sortieren, was wirklich wichtig ist.


Wie man wieder zu Kräften kommt:
In der gemeinsamen Arbeit geht es darum, dass Sie Schritt für Schritt wieder in ihre Kraft kommen und Ihr Leben neu ausrichten. 

Burnout ist dabei für uns kein Zeichen von Schwäche, sondern ganz das Gegenteil. 
Erschöpfung ist ein Zeichen dafür, 
dass etwas in Ihrem bisherigen Lebens- und Arbeitsstil nicht mehr stimmig zu ihren Bedürfnissen ist.

Es geht es vor allem um Stoppen und Verstehen: 
innehalten, wahrnehmen, wie erschöpft Sie tatsächlich sind 
und behutsam anschauen, was Sie an diesen Punkt gebracht hat.

Äußere Belastungen ebenso wie innere Antreiber wie z.B.:
„Ich muss stark sein“, 
„Ich darf niemanden enttäuschen“ oder 
„Ich muss perfekter sein als alle anderen“.

Es folgt der Schritt der Entlastung: 
Wir prüfen gemeinsam, was weniger werden darf.
Aufgaben, Verpflichtungen, Erwartungen. 
Wir erarbeiten konkrete Möglichkeiten, Grenzen zu setzen, „Nein“ zu sagen, 
Pausen einzuplanen und Unterstützung anzunehmen, 
damit Sie nicht länger alles in der Art, alleine tragen müssen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Regeneration: 
Sie lernen, Ihren Körper und Ihre Signale wieder wahrzunehmen, 
zur Ruhe zu kommen und neue Kraft zu sammeln.
Zum Beispiel durch einfache Atem- und Entspannungsübungen, 
achtsame Wahrnehmung sowie Aktivitäten, 
die Freude machen und innerlich nähren, statt nur Energie zu verbrauchen.

Gleichzeitig widmen wir uns den inneren Mustern: 
Wir erforschen Gedanken, Glaubenssätze und Gewohnheiten, die Sie auslaugen.
Wie etwa überhöhte Ansprüche, Perfektionismus oder ständige Selbstkritik 
und entwickeln neue, freundlichere und realistischere Sichtweisen auf dich selbst.

Dabei nutze ich unter anderem Hypnosetherapie, um diese inneren Muster auf einer tieferen Ebene zu erreichen und zu verändern. 
In einem entspannten Trancezustand können unbewusste Überzeugungen sichtbar werden. Belastende Erfahrungen, innere Bilder und Glaubenssätze werden neu interpretiert und umgeschrieben, 
sodass mehr Selbstvertrauen, innere Ruhe und Selbstmitgefühl entstehen können.

Zum Schluss arbeiten wir an deiner Neuausrichtung: 
Wir klären, was dir im Leben wirklich wichtig ist.
Beruflich wie privat und entwickeln daraus neue Prioritäten, Entscheidungen und Wege. 

Ziel ist nicht, dass du einfach „wieder funktionierst“, 
sondern dass du in ein Leben findest, das zu dir, deinen Werten und deinen Kräften passt.