Zurück ins Jetzt: Eine einfache Übung bei Panik und starker Unruhe
von Gudrun Murina – 06. Januar 2026Zurück ins Jetzt: Eine einfache Übung bei Panik und starker Unruhe
Wenn die Angst kommt, hilft oft kein gutes Zureden. Der Körper schaltet um, der Kopf zieht nach, und plötzlich ist da dieses Gefühl, den Boden zu verlieren. Viele erleben genau das, wenn sie mit Panik oder starker innerer Unruhe zu tun haben.
In solchen Momenten brauchst Du keine großen Erklärungen. Sondern etwas, das greifbar ist. Eine kleine Übung, die hilft, den Kontakt zur Realität wiederzufinden.
Die 5 4 3 2 1 Methode ist genau dafür gedacht. Sie richtet den Fokus weg von der inneren Alarmanlage und hin zu dem, was jetzt wirklich da ist. Einfach anzuwenden, jederzeit einsetzbar.
Im folgenden Artikel findest Du eine Anleitung dazu. Schritt für Schritt. Klar und konkret.
Raus aus dem Gedankenkarussell: Wie die 5 4 3 2 1 Übung Dich zurück ins Jetzt bringt
Viele kennen das. Der Kopf läuft heiß, der Körper zieht nach. Plötzlich ist da dieser Strudel. Ein Gedanke jagt den nächsten, der Puls rast, der Atem wird flach. Und ehe man sich versieht, übernimmt die Angst das Steuer.
In solchen Momenten hilft kein innerer Appell zur Ruhe. Der Körper ist längst im Alarmmodus. Logisches Denken funktioniert dann kaum. Das Einzige, was jetzt zählt: wieder Boden unter den Füßen spüren.
Eine Methode, die sich dafür bewährt hat, ist die 5 4 3 2 1 Übung. Sie kommt aus der Praxis der Erdung, also dem bewussten Zurückholen ins Hier und Jetzt. Und genau das braucht es, wenn sich alles im Kopf abspielt, aber nichts mehr real wirkt.
Was steckt dahinter?
Die Idee ist schlicht. Wenn die Angst Dich nach innen zieht, lenkst Du Deine Aufmerksamkeit nach außen auf das, was Du sehen, hören, spüren, riechen und schmecken kannst. Denn Deine Sinne funktionieren nur im Jetzt. Du kannst nicht gestern riechen oder morgen schmecken. Nur jetzt.
So geht es Schritt für Schritt
1. Fünf Dinge sehen
Schau Dich langsam um. Zähle fünf Dinge, die Du gerade sehen kannst. Je konkreter, desto besser. Nicht nur Stuhl, sondern zum Beispiel ein schwarzer Stuhl mit kleinen Kratzern an der Lehne. Details helfen dem Gehirn, aus dem Alarmzustand auszusteigen.
2. Vier Dinge fühlen
Was spürst Du körperlich. Den Kontakt der Füße zum Boden. Den Stoff Deiner Hose. Die Lehne im Rücken. Vielleicht auch, wie sich Deine Hände anfühlen. Vier klare Körperwahrnehmungen. Benennen, nicht bewerten.
3. Drei Dinge hören
Horch, was in Deiner Umgebung zu hören ist. Verkehr draußen. Eine tickende Uhr. Vielleicht das eigene Atmen. Drei Geräusche, die Du benennen kannst. Auch hier geht es um Wahrnehmung, nicht Interpretation.
4. Zwei Dinge riechen
Manchmal ist das schwer, gerade in neutralen Räumen. Dann hilft es, sich kurz zu bewegen und an der Kleidung, der Haut oder einem Tee zu riechen. Wenn Du etwas Wahrnehmbares findest, reicht das völlig aus.
5. Eine Sache schmecken
Manchmal schmeckst Du noch den Kaffee von vorhin. Oder einfach nur nichts. Auch das zählt. Eine einzige klare Geschmackswahrnehmung genügt.
Was bewirkt das
Diese Übung zwingt Dich nicht zur Entspannung. Sie lädt Dich ein, den Fokus zu verlagern. Raus aus dem Kopf, rein in den Moment. Und sie hilft Deinem Nervensystem zu registrieren: Hier ist nichts Bedrohliches. Du bist gerade nur in Gedanken gefangen.
Viele erleben beim ersten Mal keinen großen Effekt. Das ist normal. Es ist wie ein Muskel, der trainiert werden will. Wenn Du ihn in ruhigen Zeiten nutzt, greifst Du im Ernstfall leichter darauf zurück.
Fazit
Die 5 4 3 2 1 Übung ist kein Allheilmittel. Sie ist ein klares und zuverlässiges Werkzeug. Einfach anzuwenden, jederzeit verfügbar. Und genau das zählt, wenn die Panik kommt. Kein Druck, keine großen Erwartungen. Nur ein nächster Schritt. Zurück ins Jetzt.
Wenn die Angst kommt, hilft oft kein gutes Zureden. Der Körper schaltet um, der Kopf zieht nach, und plötzlich ist da dieses Gefühl, den Boden zu verlieren. Viele erleben genau das, wenn sie mit Panik oder starker innerer Unruhe zu tun haben.
In solchen Momenten brauchst Du keine großen Erklärungen. Sondern etwas, das greifbar ist. Eine kleine Übung, die hilft, den Kontakt zur Realität wiederzufinden.
Die 5 4 3 2 1 Methode ist genau dafür gedacht. Sie richtet den Fokus weg von der inneren Alarmanlage und hin zu dem, was jetzt wirklich da ist. Einfach anzuwenden, jederzeit einsetzbar.
Im folgenden Artikel findest Du eine Anleitung dazu. Schritt für Schritt. Klar und konkret.
Raus aus dem Gedankenkarussell: Wie die 5 4 3 2 1 Übung Dich zurück ins Jetzt bringt
Viele kennen das. Der Kopf läuft heiß, der Körper zieht nach. Plötzlich ist da dieser Strudel. Ein Gedanke jagt den nächsten, der Puls rast, der Atem wird flach. Und ehe man sich versieht, übernimmt die Angst das Steuer.
In solchen Momenten hilft kein innerer Appell zur Ruhe. Der Körper ist längst im Alarmmodus. Logisches Denken funktioniert dann kaum. Das Einzige, was jetzt zählt: wieder Boden unter den Füßen spüren.
Eine Methode, die sich dafür bewährt hat, ist die 5 4 3 2 1 Übung. Sie kommt aus der Praxis der Erdung, also dem bewussten Zurückholen ins Hier und Jetzt. Und genau das braucht es, wenn sich alles im Kopf abspielt, aber nichts mehr real wirkt.
Was steckt dahinter?
Die Idee ist schlicht. Wenn die Angst Dich nach innen zieht, lenkst Du Deine Aufmerksamkeit nach außen auf das, was Du sehen, hören, spüren, riechen und schmecken kannst. Denn Deine Sinne funktionieren nur im Jetzt. Du kannst nicht gestern riechen oder morgen schmecken. Nur jetzt.
So geht es Schritt für Schritt
1. Fünf Dinge sehen
Schau Dich langsam um. Zähle fünf Dinge, die Du gerade sehen kannst. Je konkreter, desto besser. Nicht nur Stuhl, sondern zum Beispiel ein schwarzer Stuhl mit kleinen Kratzern an der Lehne. Details helfen dem Gehirn, aus dem Alarmzustand auszusteigen.
2. Vier Dinge fühlen
Was spürst Du körperlich. Den Kontakt der Füße zum Boden. Den Stoff Deiner Hose. Die Lehne im Rücken. Vielleicht auch, wie sich Deine Hände anfühlen. Vier klare Körperwahrnehmungen. Benennen, nicht bewerten.
3. Drei Dinge hören
Horch, was in Deiner Umgebung zu hören ist. Verkehr draußen. Eine tickende Uhr. Vielleicht das eigene Atmen. Drei Geräusche, die Du benennen kannst. Auch hier geht es um Wahrnehmung, nicht Interpretation.
4. Zwei Dinge riechen
Manchmal ist das schwer, gerade in neutralen Räumen. Dann hilft es, sich kurz zu bewegen und an der Kleidung, der Haut oder einem Tee zu riechen. Wenn Du etwas Wahrnehmbares findest, reicht das völlig aus.
5. Eine Sache schmecken
Manchmal schmeckst Du noch den Kaffee von vorhin. Oder einfach nur nichts. Auch das zählt. Eine einzige klare Geschmackswahrnehmung genügt.
Was bewirkt das
Diese Übung zwingt Dich nicht zur Entspannung. Sie lädt Dich ein, den Fokus zu verlagern. Raus aus dem Kopf, rein in den Moment. Und sie hilft Deinem Nervensystem zu registrieren: Hier ist nichts Bedrohliches. Du bist gerade nur in Gedanken gefangen.
Viele erleben beim ersten Mal keinen großen Effekt. Das ist normal. Es ist wie ein Muskel, der trainiert werden will. Wenn Du ihn in ruhigen Zeiten nutzt, greifst Du im Ernstfall leichter darauf zurück.
Fazit
Die 5 4 3 2 1 Übung ist kein Allheilmittel. Sie ist ein klares und zuverlässiges Werkzeug. Einfach anzuwenden, jederzeit verfügbar. Und genau das zählt, wenn die Panik kommt. Kein Druck, keine großen Erwartungen. Nur ein nächster Schritt. Zurück ins Jetzt.