Selbstwert in der Lebensmitte

von Heika Rogge - Meinen – 12. März 2026

Selbstwert in der Lebensmitte: Wenn Leistung zum Maßstab für den eigenen Wert wird

In meiner früheren Zeit als Landwirtin war mein Alltag von früher Verantwortung geprägt: Tiere versorgen, Familie organisieren, planen, mitdenken, tragen. Über lange Zeit lief mein Wertgefühl fast ausschließlich über Leistung, Funktion und Verlässlichkeit.

Erst als mein Körper eine deutliche Grenze setzte, wurde mir bewusst, wie eng mein Selbstwert an das gekoppelt war, was ich täglich schaffte. Dahinter lagen nicht nur äußere Anforderungen, sondern auch tiefe Prägungen: die innere Überzeugung, tüchtig sein zu müssen, durchhalten zu müssen und gebraucht werden zu müssen, um wertvoll zu sein.

Viele Frauen in der Lebensmitte kennen dieses Muster.
Sie funktionieren über Jahre zuverlässig und verlieren dabei schleichend den Kontakt zu sich selbst. Dabei zeigt sich oft auch: Gesundheit und Selbstwert gehören enger zusammen, als lange angenommen wird. Wer die Signale des Körpers übergeht, lebt häufig auch innerlich gegen die eigenen Grenzen.

Drei wichtige Impulse:
– Selbstwert ist nicht dasselbe wie Leistung.
– Körperliche Grenzen sind oft auch seelische Hinweise.
– Prävention beginnt nicht nur körperlich, sondern auch im Umgang mit dem eigenen inneren Wert.

Reflexionsfrage:
Woran knüpfen Sie Ihren Wert im Alltag am stärksten?

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