depressionheader2.jpg

buttonueberblick.png buttondefinition.png buttonhaeufigkeit.png buttonursachen.png buttondiagnostik.png buttontherapie.png buttonprognose.png buttonliteratur.png buttonvideos.png

Epidemiologische Daten

Achtung:

Epidemiologische Daten in der Forschungsliteratur weisen oft erhebliche Schwankungen und Unterschiede auf. Dies liegt oft an unterschiedlichen Ein- und Ausschlusskriterien hinsichtlich Definition der Störung, Einbezug von Einzelphasen oder Gesamtverlauf, sämtlicher Manifestationen oder nur bestimmter Schweregrade etc.. Dies gilt auch für die Untersuchungen über Häufigkeit und Verteilung der Depression und der depressiven Zustände. Deshalb sind die nachfolgend genannten und aus der Fachliteratur zusammengestellten Zahlen nur als grobe Anhaltspunkte zu werten und sind bei Bedarf persönlich durch eigene Beschäftigung mit der Literatur zu überprüfen!

Durchschnittliche Prävalenz nach WHO (Weltgesundheitsorganisation): 10,4%
Bestimmt man nicht die durchschnittliche Prävalenz, hängen die ermittelten Prävalenzzahlen von sehr vielen Einflussfaktoren ab, z.B. davon

  • wo die Bestimmung erfolgte (z.B. in einem Allgemeinkrankenhaus, beim Hausarzt, in einer psychiatrischen Klinik, auf dem Land oder in der Stadt etc.),wann sie erfolgte (z.B. in Krisenzeiten),
  • welche Population untersucht wurde (z.B. Altersgruppe, Geschlecht, Menschen mit oder ohne andere Erkrankungen etc.)

Prävalenz der Depression:

  • Lebenszeitprävalenz:    12 - 17%Einjahresprävalenz:    05 - 10%
  • Sechsmonatsprävalenz:    02 - 07%

Inzidenz der Depression pro Jahr:

  • 2% (2 Neuerkrankungen auf 100 Personen)

Geschlechts-Verteilung bei Depressionen:

  • Männer:    07 - 12%
  • Frauen:     20 - 25%

Erstmanifestationsalter einer Depression (durchschnittlich):

  • meist zwischen 30. und 40. Lj.aber auch bereits bei Kindern und Jugendlichen sind depressive Störungen zu finden
  • zweiter Gipfel bei Personen über 60 Jahre (late-onset depression)

Depressionen im Alter:

  • Menschen >65J. (Altersdepression):    15 - 25%
  • Rate in Altenheimen:      26 - 40%

Depressionen bei körperlichen Erkrankungen:

  • Diabetes mellitus:     10%Herzinfarkt:      20%M. Parkinson:     30 - 50%Epilepsie:      20 - 30%Dialysepatienten:      10 - 20%Schlaganfall:;      25 - 35%
  • Karzinompatienten:      25 - 40%

 

Häufig verwendete Begriffe (Glossar)

Prävalenz:

Anzahl der Erkrankungsfälle einer bestimmten Erkrankung bzw. Häufigkeit eines bestimmten Merkmals zu einem bestimmten Zeitpunkt (Punktprävalenz) oder innerhalb einer bestimmten Zeitperiode (z.B. Lebenszeit prävalenz).

Prävalenzrate:

Anzahl der Erkrankten bzw. Häufigkeit des Merkmals im Verhältnis zur Anzahl der untersuchten Personen.

Inzidenz:

Anzahl der Neuerkrankungsfälle einer bestimmten Erkrankung innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Inzidenzrate:

Anzahl der Erkrankungsfälle einer bestimmten Erkrankung oder die Häufigkeit eines bestimmten Merkmals zu einem bestimmten Zeitpunkt (Punktprävalenz) oder innerhalb einer bestimmten Zeitperiode (z.B. Lebenszeitprävalenz).

Komorbidität:

das gleichzeitge Erkranktsein an mehreren Erkrankungen (z.B. Depressionen und Zuckerkrankheit).

Quelle: http://www.psychiatriegespraech.de/psychische_krankheiten/depression/dep...

Gemeinütziger Verein und führende Netzwerkportal für aktive psychologische Hilfe, Beratung, Betreuung und Vermittlung in akuten privaten- und geschäftlichen Lebenskrisen. Die Therapeuten, Coaches und Trainer sind: Psychologen, Psychiater, Psychotherapeuten, Sozialtherapeuten, Theologen, Seelsorger, Heilpraktiker für Psychotherapie, Psychologische Berater, Unternehmensberater, Psychologische Managementtrainer, Businesscoach, Motivationstrainer uvm. Die Therapeuten, Coaches und Trainer stehen Ihnen mit Empathie, Rat und Hilfe zur Seite. Unser Anliegen beruht auf einer ethischen und humanistischen Einstellung gegenüber unseren Mitmenschen. Wir wollen das Ende einer „stigmatisierenden Gesellschaft“ und den offenen Umgang mit psychischen Problemen und umfassen zum Beispiel: Ängste (z.B. Angst vor der Angst), ADHS, Beziehung (z.B. Paarberatung), Burnout (z.B. Beruf), Erziehung (z.B. Pupertät), Lebensberatung (z.B. Ziele), Liebeskummer (z.B. Trennung), Mobbing (z.B. Arbeitskollegen), MPU (z.B. Führerschein), Sexualität (z.B. Impotenz), Sucht (z.B. Alkohol) und Trauer (z.B. Trauerbegleitung). Rechtliches: Verantwortlich für die Eintragung der Profilinhalte, Artikel, Blogs, Seminare sind die jeweiligen Authoren. Im Falle einer Therapie oder Coaching in der Praxis oder per Telefon eines hier aufgeführten Therapeuten oder Beraters, kommt der Behandlungsvertrag bzw. Coachingvertrag immer mit dem selbständigen Therapeuten oder Berater und nicht mit akuthilfe24.de zustande. Die Therapeuten, Coaches und Trainer haften für Ihre Auskünfte. Die bereitgestellten Informationen sind keinesfalls ein Ersatz für eine persönliche Therapie/Beratung, sondern dient zur Unterstützung der Therapeut/Berater-Patient-Beziehung. Es gelten die Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen von akuthilfe24.de.

© 2011-18 Verein und Netzwerkportal für aktive psychologische Hilfe, Beratung, Betreuung und Vermittlung e.V.